Mutter Gertrude

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Gespräch mit Geistschülern, 11.07.2011

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11.07.2011

Gespräch mit Geistschülern

Frage:

Wie können Menschen eine Welt umändern, in der sich soviel Ungerechtigkeit seit Jahrtausenden zugetragen hat?

Mutter:

Es beginnt mit sich und dem eigenen durchzuführenden Beispiel.

„Sollte eine Hungersnot kommen, geht der gereifte Mensch und setzt die nächste Samennatur in den Boden und weiß, daraus wächst wieder ein Früchte tragender Baum.“

Die gereiften Menschnaturen kommen aus der lichterfüllten Erkenntnis in die Erdwanderschaft und zeigen den zu erfüllenden Sinn dieser einzigartig geschenkten Wanderschaft auf.

Es geht um die Bildung des geistig zu erfüllenden Lichtkörpers, der in die Lichtwelt zieht und im Lichtweltenreich sein ewiges Leben erfährt.

Deswegen kommen Meister oder erwachte Bewußtseinsträger in die beispielhafte Aufzeigung des zu erfüllenden Erdwanderweges.

Es gibt seit Urzeiten die entsendeten Meisterseelen die als sonnenhafte Wesen den Weg der Erfüllung gehen und sich für den Frieden dieser Welt einsetzen.

Ist der Mensch noch ungereift, sind seine Augen und Ohren für den wahrhaftig zu erfüllenden Sinn der Erdwanderschaft noch geschlossen.

Die Eingeweihtenseele ist durch ein Aufwachen in das Wissen des Weges eingetaucht und zeigt im Beispiel dieses auf, ohne deswegen Anhänger um sich zu scharen.

Die sich zur Zeit aufzeigenden Kultstätten bilden um sich Anhänger und lassen die erstellten Regeln befolgen, ohne auf das mitgeborene lichterfüllte Potential, daß durch Bewußtwerdung Erfüllung zu erlangen hat, aufmerksam zu machen.

Die Anhänger erfahren ihre Unselbständigkeit durch die Befolgung der auferlegten Regeln und pflegen diese im sich wiederholenden Ritus.

Zur Zeit gibt es die unterschiedlichsten Glaubenswege, die der jeweilige Anhänger im Ritus pflegt und daraus Spaltideologie erzeugt, ohne zu erkennen daß der Mensch aus der Schöpfung ein reines Lichtwegwissen mitgeboren hat und dieses über die Erdwanderschaft durch Erkenntnisstufen entschlüsselt wird, wie er mit lichtgeöffneten Augen und Ohren diese Lichtwelt erblickt und umsetzt.

Es gibt die Meisterschaft im reifgewordenen Menschwesen und läßt ihm die Verantwortung der Erfüllung voll Zuversicht tragen.

Die Antwort kommt aus der Erkenntnis, daß der Mensch durch die gelebte Liebe und geübte Eintracht ein erfülltes Leben erfährt und keinerlei Störung mit sich verursacht, wenn ihm der Sinn der Wanderschaft eingeleuchtet ist.

Die lebendige Antwort kommt durch die richtige Fragenstellung direkt in die Geisterkenntnis.

Sie liegt zur Erinnerung an die Schöpfung mitgeboren und eröffnet den wahrhaftigen Sinn dem Erdwanderer, wenn er sich an die geistig zu erfüllenden Gesetze hält.

Es liegt im Ge-wissen und wird niemals eine andere Erkenntnis ergeben, wenn darauf Auge und Ohr gelegt wird und lichterfülltes Zeugnis erbringt.

So möge der Mensch mit sich ins reine Lichtwegwissen kommen, indem ihm das Beispiel der Meister und Lichtlehrer das direkte Beispiel vor Augen führt.

Halbbegriffenes Wegnehmen läßt viele Irrtümer in der Welt aufzeigen.

Gibt es aus der Schöpfung entsendete gekrönte Herrscher dieser Welt?

Niemals!

Sie haben sich mit aufgesetzter Machtkronen die Herrschaft genommen und die nächsten Mitmenschen damit unterdrückt.

Dieser Irrtum eines gewesenen Machtweges wird aufgelöst und der Menschheit ein sozial zu erfüllendes Leben geboten, wie der einzeln gereifte Mensch voll Verantwortung mitarbeitet und Frieden erfüllt.

So einen gelebten Unsinn einer gewesenen Märchenwelt der Kaiser und Könige und ihres Hofstaates, nimmt in der Neuzeit ein entgültiges Ende!

Ist absolut unmenschlich gewesen und entbehrt jeder Erklärung!

Hat Kampf und Unfrieden erzeugt!

Dieses erbrachte Geschichtszeugnis wird der nachkommenden Generation der lichterfüllten Zeit ein unverständliches Kopfschütteln geben.

Wie konnten Menschen solche Greueltaten verüben?

Gab es doch die Meisterlehre und die zeugnishafte Sinnerfüllung des Weges.

Die Macht war die Vorrangstellung der ungereiften Menschkulturen und gaben der Dunkelepoche der Fischezeit dieses Gepräge, welches die Machtmenschen als Dinosaurier aufzeigte und der Erde beinahe alles kahl gefressen hätten.

Die sonnenhafte Ära ist die Neue Zeit und öffnet einer neuen Menschheitsgeschichte den gerechten Verlauf, daraus Friede und 'Eintracht hervorgeht, wenn der Sinn der Erdwanderschaft begriffen und ins eigene Beispiel geführt wurde.

Es gibt für die alte überlieferte abgedunkelte Ära eine einzige Entschuldigung anzubringen.

Es war der geistige Samen des Menschen noch nicht in die nötige Reifung gekommen, die Geistgesetze von Ursache und Wirkung zu begreifen und sich daraus die zu erfüllende Erkenntnis zu holen, die letztendlich den Geistmenschen ausmacht und ihn ins Lichtsein führt, wie die Erde ein Lichtplanet ist und der Lichtwelt angehört, ohne je davon getrennt gewesen zu sein.

Es gibt weder ein jenseitiges noch ein diesseitiges Reich.

Es gibt die Umwandlung des Körpers aus der Materie in den Lichtkörper und ist dadurch im Lichtreich für immer lebendig, wie es nur ein Lichtreich gibt und verschiedene Stufen die Existenz aufzeigen, durch die der Mensch als Wanderer hindurchgeht, sich diese Welt zu erkunden und im Licht sein Lichtsein zu erfüllen, wie Meister im Lebendigzeugnis mit sich bekundeten.

Wird mit dem erleuchteten Herzweg die Wegerkenntnis gelebt, kommt die Umwandlung durch den Reifungsprozeß ins Hier und Jetzt und läßt das Lichtsein als Weg erfahren, daraus es kein Ende gibt.

Der Erdkörper wird als vertrocknete Schale abgestreift und macht dem nächsten Erdwanderer Platz.

Der gebildete Lichtkörper aus der Ganzheitserkenntis ist für immer wegerfüllend und schwingt mit den bereits vorausgegangenen lichterfüllten Herzen in gleicherweise für immer im Licht und Sein.

Diese Botschaft erläutert den Sinn der Erdwanderschaft und gibt der Geburt ein großes Danke an Mutter und Vater, woraus sich aus der Erdwanderschaft der Lichtkörper bildet und Ewigsein erlangen läßt, wie mit Achtsamkeit und Bewußtwerdung gelebt und Weg und Werk sich daraus voll Liebe und Lebendigweise gestaltete.